
Der Mensch dahinter
Wer übernimmt Ihren Betrieb?
Eine faire Frage — und sie verdient mehr als einen Lebenslauf. Hier steht, was Sie wissen sollten, auch das, was nicht schmeichelt.
Offen gesagt
Jonas Schmitz ist jung — jünger als die meisten, die Ihnen ein Angebot machen werden. Er baut dieses Feld gerade auf, und es gibt keine abgeschlossene Übernahme, auf die diese Seite verweisen könnte.
Das ist keine Kleinigkeit, die man später entdecken soll. Es gehört an den Anfang jedes Gesprächs, denn abwägen können Sie nur, was Sie wissen.
Der Mensch dahinter
Was für einen jungen Nachfolger spricht
- Zeit statt Ausstieg
- Ein Käufer, der in zehn Jahren selbst aufhört, ist keine Nachfolge, sondern ein Aufschub. Wer dreißig Jahre davon entfernt ist, kann Ihren Betrieb durch eine Generation tragen.
- Kein Fonds im Nacken
- Es gibt keinen Investor, der zu einem festen Termin eine Rendite verlangt. Deshalb darf eine Übergabe hier die Zeit brauchen, die sie braucht.
- In zwanzig Jahren erreichbar
- Wenn in zehn Jahren etwas im Argen liegt, gibt es noch jemanden, den man anrufen kann — keinen Fondsmanager, der längst weitergezogen ist.
- Bereit, das Handwerk zu lernen
- Niemand behauptet, Ihr Fach besser zu kennen als Sie. Angeboten wird die Bereitschaft, es zu lernen — von Ihnen und von den Leuten, die es getragen haben.
Der Mensch dahinter
Was Sie zu Recht prüfen sollten
Das sind die Schwachstellen. Fragen Sie danach — ein Gegenüber, das ausweicht, hat Ihnen damit schon geantwortet:
- Erfahrung
- Jahre im Fach lassen sich nicht durch guten Willen ersetzen. Fragen Sie, wie die operative Lücke geschlossen werden soll — über Sie, über die Mannschaft, über erfahrene Berater.
- Finanzierung
- Fragen Sie, wer das Geld gibt und was passiert, wenn eine Bank abspringt. Ein seriöser Käufer nennt die Struktur, bevor Sie zweimal fragen müssen.
- Der erste Fall
- Irgendwer muss der Erste sein. Fragen Sie, was das konkret für Sie bedeutet — und lassen Sie die Antwort in den Vertrag schreiben, nicht in eine Broschüre.
Der Mensch dahinter
So prüfen Sie mich
Fragen, die Sie jedem Interessenten stellen sollten, diesem eingeschlossen:
- Was genau haben Sie in den ersten zwei Jahren mit meinem Betrieb vor?
- Wer finanziert den Kauf, und wie hoch ist Ihr eigener Anteil daran?
- Welche Ihrer Zusagen sind Sie bereit, in den Vertrag zu schreiben?
- Wen kann ich anrufen, der schon mit Ihnen zu tun hatte?
- Was passiert, wenn Sie ausfallen — gibt es dafür eine Regelung?
- Warum mein Betrieb und nicht ein anderer?
Der Mensch dahinter
So machen Sie Zusagen verbindlich
Alles auf dieser Website ist genau so viel wert wie das, was am Ende im Vertrag steht. Diese Punkte kann Ihre Rechtsberatung für Sie absichern:
- Fortführung des Firmennamens für einen vereinbarten Zeitraum.
- Kündigungsschutz für die Belegschaft über eine festgelegte Dauer — über das hinaus, was das Gesetz ohnehin vorsieht.
- Erhalt des Standorts, abgesichert durch eine Vertragsstrafe bei Aufgabe.
- Ratenzahlung oder Verkäuferdarlehen, damit die Zahlung daran hängt, dass der Betrieb wirklich weiterläuft.
- Ein Auskunftsrecht für Sie nach der Übergabe: Zahlen, Personalstand, Ausrichtung.
Der Mensch dahinter
Wer mit am Tisch sitzt
Ihr Steuerberater ist in jedem Gespräch willkommen, vom ersten an. Wenn Ihnen das lieber ist, stellt er den Erstkontakt her und Sie halten sich heraus, bis es konkret wird.
Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer beraten kostenlos und unabhängig zur Nachfolge. Das zu nutzen kostet Sie nichts und ist hier ausdrücklich erwünscht.
Unterschrieben wird nichts, ohne dass beide Seiten rechtlich beraten sind. Eine Übergabe, die schnell gehen muss, ist die falsche Übergabe.