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Jonas Schmitz
ende

Region

Nachfolge zwischen Rhein, Mosel und Eifel.

Jonas Schmitz sucht Betriebe im nördlichen Rheinland-Pfalz. Nicht bundesweit, nicht zufällig — sondern dort, wo er lebt und wo ein Betrieb ihn erreichen kann, ohne dass die Anfahrt zur Hürde wird.

Region

Wo genau

Der Umkreis ist bewusst eng gefasst. Wer ein Lebenswerk übergibt, soll den Nachfolger nicht viermal im Jahr sehen, sondern in derselben Woche erreichen können.

Mittelrhein
Koblenz, Andernach, Neuwied, Bendorf, Lahnstein, Boppard
Untere Mosel
Winningen, Kobern-Gondorf, Treis-Karden, Cochem
Eifel und Vordereifel
Mayen, Mendig, Polch, Kaisersesch
Westerwald und Rhein-Lahn
Montabaur, Höhr-Grenzhausen, Bad Ems, Diez
Ahr und nördlicher Rhein
Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig, Remagen, Bad Breisig

Liegt Ihr Betrieb knapp außerhalb? Schreiben Sie trotzdem. Die Aufzählung ist eine Orientierung, keine Grenze. Gespräch vereinbaren

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Was das praktisch bedeutet

Das erste Gespräch findet bei Ihnen statt

Nicht in einem Büro, sondern dort, wo der Betrieb steht — in der Werkstatt, in der Halle, im Laden. Innerhalb dieser Region ist die Anfahrt kein Argument, sondern selbstverständlich.

Kurze Wege zählen auch nach der Übergabe

Eine Übergabe endet nicht mit der Unterschrift. Wer in derselben Gegend sitzt, kann in der Einarbeitungszeit da sein, statt Telefonate zu führen.

Die Region ist keine Beliebigkeit

Wer die Betriebe, die Zulieferer und die Menschen einer Gegend kennt, trifft andere Entscheidungen als jemand, der eine Tabelle liest. Genau deshalb bleibt der Umkreis eng.

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Was die Zahlen über diese Region sagen

Und was sie nicht sagen. Wer eine Sonderrolle für diese Region behauptet, sollte sie belegen können.

Die Industrie- und Handelskammer Koblenz vertritt über 105.000 Gewerbetreibende im nördlichen Rheinland-Pfalz, mit neun Regionalgeschäftsstellen von Altenkirchen und Bad Neuenahr-Ahrweiler über Mayen-Koblenz und Montabaur bis Simmern und Idar-Oberstein. Dazu kommen die Handwerksbetriebe, die nicht zur IHK gehören, sondern zur Handwerkskammer. Das ist keine Region weniger großer Arbeitgeber — sie wird von inhabergeführten Betrieben getragen.

Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn schätzt für Rheinland-Pfalz rund 8.800 Unternehmen, die zwischen 2026 und 2030 zur Übergabe anstehen. Gemessen am Unternehmensbestand sind das 52 Übergaben je 1.000 — exakt der Bundesdurchschnitt. Die Länder reichen von 40 in Berlin bis 61 in Niedersachsen.

Eine regionale Sonderrolle lässt sich daraus also nicht begründen, und sie wird hier auch nicht behauptet. Was sich sagen lässt, ist enger und brauchbarer: Die betroffenen Betriebe sind hier, sie sind inhabergeführt, und ihre Inhaber werden im selben Takt älter wie überall sonst. Wer sie weiterführen will, muss vor Ort sein — nicht weil die Region besonders wäre, sondern weil eine Übergabe in Gesprächen entschieden wird, die aus der Ferne nicht stattfinden.

Eine Sache tun diese Zahlen ausdrücklich nicht: sich weiter herunterbrechen lassen. Die Landesschätzung auf einen Kammerbezirk oder einen einzelnen Ort umzurechnen, wäre methodisch unzulässig — die zugrunde liegende Erhebung trägt diese Auflösung nicht. Eine auf dieser Ebene erfundene Zahl sähe genau aus und bedeutete nichts.

Quellen: IfM Bonn, Daten und Fakten Nr. 37; IHK Koblenz, eigene Angaben (2022). Beide öffentlich abrufbar.

Warum ausgerechnet hier

Zwischen Rhein, Mosel, Eifel und Westerwald steht der Mittelstand für das, was die Gegend wirtschaftlich trägt: Handwerk, Fertigung, Dienstleistung — meist inhabergeführt, oft seit zwei oder drei Generationen.

Wenn ein solcher Betrieb schließt, verschwindet nicht nur eine Firma. Es gehen Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und Lieferbeziehungen mit, und der Ort verliert ein Stück von dem, was ihn ausmacht.

Diese Betriebe verdienen mehr als eine Abwicklung. Das ist der ganze Grund für diese Seite.

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