Nachfolge & Mittelstand
Unternehmen gesucht: Warum ich Betriebe ohne Nachfolger weiterführen möchte
Was passiert mit einem Unternehmen, wenn sich kein Nachfolger findet? Oft verschwindet nicht nur ein Betrieb — sondern ein ganzes Lebenswerk. Mit ihm gehen Arbeitsplätze, Erfahrung und regionale Wirtschaftskraft verloren.
3. August 2026 · 5 Min. Lesezeit
Wenn kein Nachfolger gefunden wird
Viele wirtschaftlich gesunde Unternehmen schließen nicht, weil die Aufträge fehlen, sondern weil niemand übernimmt. Türen, die seit Jahrzehnten offen standen, bleiben für immer geschlossen — und mit ihnen geht mehr verloren als ein Betrieb.
Mitarbeiter verlieren nicht nur ihren Job, sondern auch Perspektiven in ihrer Heimatregion. Mit jedem geschlossenen Betrieb schwächt sich die Wirtschaft vor Ort. Und Wissen, Werte und jahrzehntelange Erfahrung gehen unwiederbringlich verloren.
Das ist keine Stimmungslage, sondern belegbar. Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn schätzt für den Zeitraum 2026 bis 2030 rund 186.000 Unternehmen, die in Deutschland zur Übergabe anstehen. Die KfW berichtet, dass 57 Prozent der mittelständischen Unternehmerschaft 55 Jahre oder älter sind — 2003 waren es 20 Prozent. Und in der Nachfolgeberatung der Industrie- und Handelskammern standen 2024 insgesamt 5.620 Unternehmen ohne einen einzigen Kandidaten da, ein historischer Höchststand — eine Beratungsstatistik, keine repräsentative Erhebung für den gesamten Mittelstand. Die Zahlen samt ihrer Grenzen habe ich in einem eigenen Beitrag zusammengetragen.
Deshalb suche ich Betriebe zur Weiterführung
Genau deshalb suche ich inhabergeführte Unternehmen, die in den kommenden Jahren eine Nachfolge suchen. Ich verspreche keine Wunder. Aber ich bringe die Bereitschaft mit, Verantwortung zu übernehmen, mich in neue Branchen einzuarbeiten und Unternehmen langfristig weiterzuentwickeln — mit Respekt für das, was bisher aufgebaut wurde, und einem klaren Blick nach vorn.
Erfahrung bringe ich unter anderem in diesen Bereichen mit: Marketing und Markenaufbau, Unternehmensentwicklung, Digitalisierung und Prozesse, Netzwerk und Kooperationen sowie Kommunikation und Sichtbarkeit. Wichtig ist mir dabei die Zusage, die auf der ganzen Seite gilt: Der Betrieb behält seinen Namen, die Mannschaft bleibt an Bord, und die Übergabe bekommt die Zeit, die sie braucht.
Jede Nachfolge ist individuell — es beginnt mit einem Gespräch
Jede Unternehmensnachfolge ist anders. Deshalb beginnt für mich alles mit einem offenen und unverbindlichen Gespräch — bei Ihnen im Betrieb, in Ihrem Tempo, und Ihr Steuerberater ist am Tisch ausdrücklich willkommen. Es geht nicht um einen schnellen Abschluss, sondern um Vertrauen, Menschen und Kontinuität.
Wenn Sie über eine Unternehmensnachfolge nachdenken oder einfach eine erste Idee austauschen möchten, erreichen Sie mich direkt unter info@jonas-schmitz.com. Wie ich an Übergaben herangehe, ist außerdem ausführlich auf der Nachfolge-Seite dokumentiert.
Quellen
Institut für Mittelstandsforschung Bonn: Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2026 bis 2030, Daten und Fakten Nr. 37 (2025). Daraus die rund 186.000 Unternehmen, die zwischen 2026 und 2030 zur Übergabe anstehen. Es handelt sich um eine Schätzung, keine Zählung, und sie umfasst nur Unternehmen mit einem Gewinn, der eine Übernahme wirtschaftlich sinnvoll macht. Abrufbar unter ifm-bonn.org.
KfW Research: Daraus der Anteil von 57 Prozent der mittelständischen Unternehmerschaft ab 55 Jahren. Abrufbar unter kfw.de.
DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2025: Daraus die 5.620 Unternehmen, denen 2024 in der Kammerberatung kein Kandidat gegenüberstand. Das ist eine Beratungsstatistik, keine repräsentative Erhebung für den gesamten Mittelstand — wer den Weg zur Kammer nicht sucht, taucht darin nicht auf. Abrufbar unter dihk.de.
Dieser Beitrag ist ein Anliegen, kein Fachtext: Er wirbt darum, angesprochen zu werden. Die Zahlen sind deshalb knapp gehalten. Wer sie mit allen Einschränkungen und der Abgrenzung der Quellen zueinander lesen will, findet das im Beitrag über die Nachfolgewelle in Zahlen.
Unternehmen sind mehr als Zahlen. Sie sind Verantwortung, Zukunft und Menschen. Wir dürfen nicht zulassen, dass gesunde Lebenswerke verloren gehen, nur weil niemand sie weiterführt.
Häufige Fragen
- Welche Unternehmen sucht Jonas Schmitz?
- Gesunde, inhabergeführte kleine und mittlere Betriebe, deren Inhaberin oder Inhaber altersbedingt oder aus anderen Gründen eine Nachfolge sucht und keine Nachfolge in der Familie hat — bevorzugt Handwerk, Produktion und Dienstleistung in der Region zwischen Rhein, Mosel und Eifel.
- Was passiert nach der Übergabe mit Name und Mitarbeitern?
- Der Ansatz ist Weiterführung, kein Weiterverkauf: Der Betrieb behält seinen Namen, die Mannschaft bleibt an Bord, und die Übergabe bekommt die Zeit, die sie braucht — gern mit einer Begleitphase durch die bisherige Inhaberschaft.
- Wie läuft der erste Kontakt ab?
- Alles beginnt mit einem offenen, unverbindlichen Gespräch — auf Wunsch im Betrieb vor Ort, der Steuerberater ist ausdrücklich willkommen. Kontakt: info@jonas-schmitz.com.
- Welche Erfahrung bringt Jonas Schmitz mit?
- Schwerpunkte liegen in Marketing und Markenaufbau, Unternehmensentwicklung, Digitalisierung und Prozessen, Netzwerk und Kooperationen sowie Kommunikation und Sichtbarkeit — verbunden mit der Bereitschaft, sich in neue Branchen einzuarbeiten und den Betrieb langfristig weiterzuentwickeln.
Falls Sie das aus eigener Lage lesen:
